Heute im Gespräch: Juliane Tag

Mein kleines Licht


Ma Prem Prabha


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Juliane Tag


Wer bist du?

Ich bin Juliane, Ende 30, gelernte Grafikdesignerin, geboren in der Lausitz und aufgewachsen im Schwarzwald. 


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Mittlerweile sind es 4 Bilderbücher für Kinder ab 3 Jahren. Drei Bücher über meinen Hund Cleo und unsere gemeinsamen Abenteuer („Cleo auf der Alp“, „Cleo unter Schafen“ und „Cleo vom Meer“) und mein neues Buch „Mein kleines Licht“, das auf den Kinderliteraturtagen Premiere haben wird – die Geschichte eines Vogels, der nach seinem Zuhause sucht.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Im Studium zur Grafikdesignerin war Illustration mein Lieblingsfach und ich träumte damals schon davon, ein Bilderbuch für Kinder zu machen. Letztendlich hat mich mein Hund Cleo zum Schreiben gebracht. Von Anfang an als sie zu mir gekommen ist, habe ich gedacht: „Sie ist so ein besonderer Hund – über sie muss es mal ein Buch geben!“. Mir hatte nur eine Geschichte gefehlt… als ich mit ihr einen Sommer auf der Alp verbracht habe, war die Geschichte dann da! Es sollte ein Buch sein, in dem man auch etwas lernt (z.B. wie Käse hergestellt wird oder was man so alles auf einer Alp macht). 


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Die Ideen kommen zu mir. Sie drängen sich quasi auf und wollen irgendwann raus in die Welt. Auch während der kreativen Arbeit gibt es diese Momente, in denen ich einfach nur Werkzeug bin… ich bin dann immer selber gespannt, was als nächstes passiert und lasse mich überraschen…

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Die Bücher entstehen nicht in einem Zug, sondern nach und nach in mehreren Phasen… erst taucht die Geschichte auf, dann kommen die ersten Entwürfe für die Bilder und schließlich die konkrete Umsetzung. Für die finale Ausarbeitung (Layout, Illustrationen, Textkorrekturen, Druckvorbereitung) brauche ich etwa 2 Monate.

Wer sind deine Testleser?

Freunde und Leute aus der „Buchszene“. Wenn das Buch schon relativ fortgeschritten ist, auch einfach Menschen aus meinem näheren Umfeld, die Interesse zeigen (denn jeder hat eine andere Sichtweise und jedem fallen andere Dinge auf).


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?
Ich arbeite in der Landwirtschaft (mit Milchschafen, Käseherstellung und Direktvermarktung). 

Welches ist dein Lieblingstier?

Hunde und Schafe

Hast du einen Lieblingsort?

Ich bin gerne am und im Wasser. Egal, ob Meer, See oder Fluß – sich einfach treiben lassen.


Welches sind deine Lieblingsbücher?

Die Bücher von Alois Carigiet („Schellen-Ursli“, „Flurina und das Wildvöglein“, „Zottel, Zick und Zwerg“…). Dann mag ich die Bilderbücher von Kitty Crowther und natürlich die Bücher von Astrid Lindgren. 

Hast du eine Macke?

Wer hat die nicht? Mir wird nachgesagt, dass ich andere gerne ärgere. Also, wenn jemand schon von etwas gereizt ist, ich dann gerne nochmal einen drauf setze.

Verrätst du uns dein Lebensmotto?

Die Sehnsucht nach Annahme nicht im Außen suchen, sondern in seinem Inneren finden.
Lebendigkeit. In der Welt sein, aber nicht von dieser Welt sein. 

Welchen Charakter würdest du wählen, wenn du in einem Buch weiterleben müsstest und die freie Wahl hättest?

Dann würde ich gerne in einem Märchen weiterleben – in „Die Schneekönigin“ oder „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Auf jeden Fall mit in der Sonne glitzerndem Schnee…


Vielen Dank Juliane. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
Mehr Infos unter: www.kirchbergerkinderliteraturtage.com

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