Heute im Gespräch: Rebecca Martin

Meer-
jungfrau Malu


Helfen kannst auch Du


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Rebecca Martin


Wer bist du?

Ich heiße Rebecca Martin. Ich bin hauptberuflich Notfallsanitäterin und engagiere mich schon viele, viele Jahre in der Jugendarbeit der Malteser Jugend. So durfte ich immer „jung“ sein und meine Fantasie voll und ganz ausleben.


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Mein erstes Bilderbuch heißt „Gustav und die verschwundenen Erdbeeren“. Die kleine Eule Gustav möchte Oma Lotti mit leckeren frischen Erdbeeren überraschen. Doch leider passiert ein Unglück und alle Erdbeeren gehen verloren. Die Kinder können miträtseln und Gustav auf einer abenteuerlichen Reise begleiten, auf der er neue Freunde trifft. 

Am 1.7.22 erscheint mein zweites Buch „Meerjungfrau Malu – Helfen kannst auch Du“. Est ist ein Vorlese- und Erstlesebuch, dass sich auch super für Aktionen und Themenwochen in Vorschulen und Grundschulen eignet. Als Sanitäterin wollte ich unbedingt ein Buch zum Thema „Helfen“ veröffentlichen. Allerdings nicht die typischen „Erste Hilfe“ oder „Rettungswagen“ Geschichten. Nein. Es soll Kindern Mut machen, dass Helfen ganz einfach ist und Spaß macht. 

Worum geht es in deinen Büchern?

In dem Bilderbuch über die kleine Eule Gustav geht es um Reime, bunte Farben, Miträtseln und es gibt viel zu entdecken. Ich liebe Spaßbücher, die Freude bereiten.

Bei „Meerjungfrau Malu – Helfen kannst auch Du“ habe ich mir das Thema „Helfen“ herausgesucht. Es geht um Zivilcourage, Vielfalt und Freude am Helfen.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe als Kleinkind, bevor ich lesen konnte, schon Geschichten erfunden und meiner kleinen Schwester erzählt. Als ich lesen konnte, wurden Bücher ohne Ende verschlungen. Irgendwann habe ich dann angefangen meine eigenen kleinen Geschichten zu Schreiben. 


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

An Fantasie mangelte es mir nie. Doch ich komme durch meine Arbeit mit Menschen viel herum. Man erlebt viel und muss einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen. Die Ideen können überall herumfliegen. Zum Glück gibt es die Iphone Notizen App, falls ich mein Notizbuch nicht dabei habe!

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Ungefähr ein halbes Jahr bis Jahr. 

Wer sind deine Testleser?

Kinder und meine Freundin, die Grundschullehrerin ist.


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?
Ich arbeite leider sehr viel, ansonsten verbringe ich sehr gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und reise sehr gerne.

Welches ist dein Lieblingstier?

Auf jeden Fall Eulen. Ich habe Gustav einfach so ins Herz geschlossen.

Hast du einen Lieblingsort?

Ich lebe im Allgäu. So habe ich das Glück, sehr schnell in den Bergen zu sein.
Dort kann man hervorragend abschalten und kreativ sein!


Welches sind deine Lieblingsbücher?

Eines meiner ersten Lieblingsbücher aus der Grundschule ist „Vom weissen Elefanten und den roten Luftballons“ von Christine Nöstlinger. Das habe ich bis heute!

Für immer in meinem Herzen werden die Harry Potter Bücher sein. Ich bin mit ihnen aufgewachsen und groß geworden. Die Winkelgasse, Hogwarts wird immer eine Art Zuflucht sein, wenn man mal keine Lust auf die Realität hat.

Hast du eine Macke?

Ich muss aus jedem Land, dass wir bereisen, ein kleines Schnapsglas mitnehmen. Die sammele ich.

Verrätst du uns dein Lebensmotto?

Hinfallen, Aufstehen, Krone richten – weitergehen! 

Welchen Charakter würdest du wählen, wenn du in einem
Buch weiterleben müsstest und die freie Wahl hättest?

Ich wollte immer Hermine Granger sein. Da stehe ich heute noch dazu! ☺


Vielen Dank Rebecca. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
Mehr Infos unter: www.kirchbergerkinderliteraturtage.com

Heute im Gespräch: Cinzia Faraci

Wichtel
Wito


und die verschwundene Wasserfee


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Cinzia Faraci


Wer bist du?

Mein Name ist Cinzia Faraci. 
Ich wurde in Italien geboren und habe Literaturwissenschaft an der Universität Pisa studiert. 
Unter anderem bin ich Sprachdozentin, Buchautorin, Kursleiterin für Waldbaden, 
Kinder-Entspannungstrainerin.
Seit 20 Jahren wohne und arbeite ich in Deutschland: Ich liebe die deutsche Sprache sehr, ihre Tiefe und ihre Satzstruktur! 


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Mit Cornelsen Verlag habe ich als Buchautorin gearbeitet. 
Drei Sprachbücher sind veröffentlicht worden: „Insieme A1“, „Insieme A2“, „Insieme B1“
2020 Kinderbuch „Benni, Mina und die sprechenden Tiere“
2022 Kinderbuch „Wichtel Wito und die verschwundene Wasserfee“

Worum geht es in deinen Büchern?

In meinen Kinderbüchern geht es immer um Natur, Tiere, Liebe und Freundschaft.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe immer gerne geschrieben: In meiner Schublade befinden sich mehrere Geschichten. 
Wer weiß, ob sie irgendwann in die Welt hinausfliegen werden!


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Wie kann ich es beschreiben? Stelle dir eine parallele Welt vor: Dort wohnen viele Geschichten. Wenn du aufmerksam genug bist, dann kannst du die Geschichten hören… und aufschreiben!

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Die Schreibphase geht schnell! 
Für die Überarbeitung brauche ich dann wirklich Zeit!!!

Wer sind deine Testleser?

Familie, Freunde und natürlich meine Kinder!


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?
Ich bin sehr neugierig und lasse mich vom Leben überraschen und jeden Tag inspirieren!

Welches ist dein Lieblingstier?

Lieblingstier oder Lieblingsfarbe? Solche Fragen kann ich nicht allgemein beantworten: Ich liebe alle Tiere und ich denke, sie bringen eine Botschaft mit sich! Deshalb kann es heute eine Hase und morgen eine Spinne sein: Alle faszinieren mich!

Hast du einen Lieblingsort?

Der Wald: Dort kann ich mich am besten spüren!


Welches sind deine Lieblingsbücher?

Die traditionelle Märchen finde ich sehr spannend.
Kinder als auch Erwachsene können daraus lernen.

Hast du eine Macke?

Jeder hat Macken, oder? Ohne würden wir langweilig sein! 🙂


Vielen Dank Cinzia. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
Mehr Infos unter: www.kirchbergerkinderliteraturtage.com

Heute im Gespräch: Martina Kanold

Das Mädchen, das die Laute sammelte


Musik kann die Welt verändern


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Martina Kanold


Wer bist du?

Ich heiße Martina Kanold. Ich bin Grafik Designerin und Geschichtenerzählerin. Mein Leben besteht aus Farben. Wo andere nur einen grünen Wald sehen, sehe ich zarte, lindgrüne Blattspitzen, die in der Sonne flimmern, dunkles, erdiges Tannengrün, das laut nach mehr Licht schreit. Oft fehlen mir die Worte, um die vielen Farben und Farbschattierungen zu beschreiben.


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Mein erstes Buch heißt „Warum das Schwein ´nen Kringel hat“. Es erzählt die Geschichte, wie die Tiere zu ihren vielen, bunten Farben kamen.

Danach habe ich „Die Schlafräuber – Eine Waldnymphengeschichte“ geschrieben. Alle Kinder kennen Elfen. Ich fand, es war dringend an der Zeit, eine Geschichte über Nymphen und Satyre zu schreiben, damit diese nicht in Vergessenheit geraten. Immerhin gibt es sogar ein Schloss, das nach ihnen benannt wurde: das Schloss Nymphenburg.

Mein drittes Buch geht um Musik. „Das Mädchen, das die Laute sammelte“ beschreibt, wie Musik die Menschen verändern kann.
Alle meine Bücher illustriere ich selbst.

Worum geht es in deinen Büchern?

Oft höre ich die Nachrichten und bin niedergeschlagen. Kriege, Klimawandel und vieles mehr. Dann ist es an der Zeit, ein Buch zu schreiben. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass es die kleinen Dinge sind, die die Welt verändern können. Und genau darum geht es in meinen Büchern.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich zeichne, seitdem ich einen Stift halten kann. Dann habe ich in der Schule schreiben gelernt. Und jetzt verbinde ich beides. Perfekt, oder?


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Geschichten liegen in der Luft. Man muss die Augen schließen und sie spüren. Und wenn dann Stift und Papier in der Nähe sind, geht es los!

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Mindestens ein Jahr. Ich schreibe ja nicht nur, ich zeichne auch die Bilder dazu.
Das braucht seine Zeit.

Wer sind deine Testleser?

Kinder, denn für sie schreibe ich ja.


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?
Arbeiten, für meine Familie sorgen und die Schönheit unserer Erde in mich einsaugen.

Welches ist dein Lieblingstier?

Ganz klar – das Einhorn.

Hast du einen Lieblingsort?

Das Meer ist für mich Urlaub – aber zu Hause bin ich in den Bergen.
Leider komm ich viel zu selten dort hin.

Welches sind deine Lieblingsbücher?

Ich liebe Cornelia Funke: Herr der Diebe, Die Drachenreiter
Ich verehre Michael Ende, er hat mir die Welt erklärt. Seine Weisheiten begleiten mich durchs Leben. Der Scheinriese, der kleiner wird, umso näher man kommt. An ihn muss ich denken, wenn ich vor etwas besonders Angst habe. Bastian und wie er sich seine Welt erwünscht. Es klappt nicht immer, aber ein wenig versuche ich wie Bastian zu leben. Aber vor allem bemühe ich mich, den grauen Herren zu entkommen.


Hast du eine Macke?

Lacht jetzt nicht – ich sammle Sätze aus Büchern, die mir besonders gefallen.

Verrätst du uns dein Lebensmotto?

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Es gibt so viele Farben und ich versuche sie zu sehen.

Welchen Charakter würdest du wählen, wenn du in einem Buch weiterleben müsstest und die freie Wahl hättest?

Oh, vielleicht wäre ich dann Staubfinger. Ich finde es prima, immer Feuer bei sich zu haben und das ohne Feuerzeug.


Vielen Dank Martina. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
Mehr Infos unter: www.kirchbergerkinderliteraturtage.com

Heute im Gespräch: Juliane Tag

Mein kleines Licht


Ma Prem Prabha


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Juliane Tag


Wer bist du?

Ich bin Juliane, Ende 30, gelernte Grafikdesignerin, geboren in der Lausitz und aufgewachsen im Schwarzwald. 


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Mittlerweile sind es 4 Bilderbücher für Kinder ab 3 Jahren. Drei Bücher über meinen Hund Cleo und unsere gemeinsamen Abenteuer („Cleo auf der Alp“, „Cleo unter Schafen“ und „Cleo vom Meer“) und mein neues Buch „Mein kleines Licht“, das auf den Kinderliteraturtagen Premiere haben wird – die Geschichte eines Vogels, der nach seinem Zuhause sucht.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Im Studium zur Grafikdesignerin war Illustration mein Lieblingsfach und ich träumte damals schon davon, ein Bilderbuch für Kinder zu machen. Letztendlich hat mich mein Hund Cleo zum Schreiben gebracht. Von Anfang an als sie zu mir gekommen ist, habe ich gedacht: „Sie ist so ein besonderer Hund – über sie muss es mal ein Buch geben!“. Mir hatte nur eine Geschichte gefehlt… als ich mit ihr einen Sommer auf der Alp verbracht habe, war die Geschichte dann da! Es sollte ein Buch sein, in dem man auch etwas lernt (z.B. wie Käse hergestellt wird oder was man so alles auf einer Alp macht). 


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Die Ideen kommen zu mir. Sie drängen sich quasi auf und wollen irgendwann raus in die Welt. Auch während der kreativen Arbeit gibt es diese Momente, in denen ich einfach nur Werkzeug bin… ich bin dann immer selber gespannt, was als nächstes passiert und lasse mich überraschen…

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Die Bücher entstehen nicht in einem Zug, sondern nach und nach in mehreren Phasen… erst taucht die Geschichte auf, dann kommen die ersten Entwürfe für die Bilder und schließlich die konkrete Umsetzung. Für die finale Ausarbeitung (Layout, Illustrationen, Textkorrekturen, Druckvorbereitung) brauche ich etwa 2 Monate.

Wer sind deine Testleser?

Freunde und Leute aus der „Buchszene“. Wenn das Buch schon relativ fortgeschritten ist, auch einfach Menschen aus meinem näheren Umfeld, die Interesse zeigen (denn jeder hat eine andere Sichtweise und jedem fallen andere Dinge auf).


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?
Ich arbeite in der Landwirtschaft (mit Milchschafen, Käseherstellung und Direktvermarktung). 

Welches ist dein Lieblingstier?

Hunde und Schafe

Hast du einen Lieblingsort?

Ich bin gerne am und im Wasser. Egal, ob Meer, See oder Fluß – sich einfach treiben lassen.


Welches sind deine Lieblingsbücher?

Die Bücher von Alois Carigiet („Schellen-Ursli“, „Flurina und das Wildvöglein“, „Zottel, Zick und Zwerg“…). Dann mag ich die Bilderbücher von Kitty Crowther und natürlich die Bücher von Astrid Lindgren. 

Hast du eine Macke?

Wer hat die nicht? Mir wird nachgesagt, dass ich andere gerne ärgere. Also, wenn jemand schon von etwas gereizt ist, ich dann gerne nochmal einen drauf setze.

Verrätst du uns dein Lebensmotto?

Die Sehnsucht nach Annahme nicht im Außen suchen, sondern in seinem Inneren finden.
Lebendigkeit. In der Welt sein, aber nicht von dieser Welt sein. 

Welchen Charakter würdest du wählen, wenn du in einem Buch weiterleben müsstest und die freie Wahl hättest?

Dann würde ich gerne in einem Märchen weiterleben – in „Die Schneekönigin“ oder „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Auf jeden Fall mit in der Sonne glitzerndem Schnee…


Vielen Dank Juliane. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
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Heute im Gespräch: Glückschuh-Verlag

Das unsterb-liche Nashorn


Wenn Sternschnuppen-Wünsche in Erfüllung gehen.


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Dorothea Flechsig


Wer bist du?

Ich bin Dorothea Flechsig. Ich arbeite als Autorin und Verlegerin und lebe im wasserreichen Havelland in der Gartenstadt Falkensee. 2011 habe ich meinen eigenen Verlag, den Glückschuh Verlag, gegründet. Seitdem veröffentliche ich regelmäßig Kinderbücher und Hörbücher. Im Herbst dieses Jahres erscheinen zwei neue Werke. Wenn ich nicht schreibe oder für meinen Verlag tätig bin, liebe ich die Gartenarbeit. Das Reisen und das Paddeln im Kajak bereiten mir auch viel Freude. 


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Im Glückschuh Verlag sind seit 2011 insgesamt 16 Bücher und zehn Hörbücher erschienen.  Im Palmartpress Verlag ist der Gedichtband „Nachtbad“ von mir erschienen und ich schreibe regelmäßig Auftragsarbeiten für andere Verlage. 

Worum geht es in deinen Büchern?

Schwerpunkte sind Umwelt- Natur- und Tierschutz. Aber auch gesellschaftskritische Themen greife ich in meiner schriftstellerischen Arbeit auf. Fast in allen meiner Bücher spielen Tiere eine bedeutende Rolle. Sie sind Freund, Wegbegleiter und Beschützer oder regen an, die Natur selbstständig zu entdecken. 

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon als Kind gerne phantasievolle Geschichten, Reime und Gedichte geschrieben. Meine Mutter arbeitete viele Jahre in einer Buchhandlung in Coburg. Ich durfte Neuerscheinungen lesen und sie legte Wert auf mein Urteil. So bin ich früh an das Lesen herangeführt worden. Später in der Oberstufe riet mir mein Deutschlehrer, beim Schreiben zu bleiben. Jahrelang war ich als Journalisten tätig. Dann absolvierte ich eine Ausbildung zum Drehbuchschreiben. Ich schrieb Drehbücher und Kurzgeschichten für Kinderzeitschriften. Als Autorin arbeitete ich auch immer noch für unterschiedliche Verlage bis ich meinen eigenen Verlag gründete, um alle meine Rechte bei mir zu behalten. Ich bin froh, dass ich diesen Weg gegangen bin. 


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Das können sehr unterschiedliche Reize sein, Situationen aus dem Alltag, ein Gespräch, eine Beobachtung, ein Traum, Erinnerungen, ein Thema, das mich beschäftigt. 

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Das ist verschieden. Mal länger, mal kürzer. Von sechs Wochen bis zu sechs Monaten, je nachdem, wie viel ich recherchiere, wie ich im Schreibfluss bin und wie viel konzentrierte freie Zeit ich nur für das Schreiben habe. 

Wer sind deine Testleser?

Jedes Manuskript bespreche ich mit meinen Lektorinnen.  Ich habe auch Testleser aus der jeweiligen Altersgruppe, die mir Rückmeldung geben.


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?
Reisen, die Natur genießen, Radfahren, gärtnern, schwimmen… und beruflich gibt es auch immer zu tun. Pressearbeit, Lesungen, Werbung, Marketingstrategien entwickeln, Messen besuchen und vorbereiten.

Welches ist dein Lieblingstier?

Ich mag unseren Kater Seppi besonders. Alle Tiere sind faszinierend. Sie haben viele Eigenschaften, die bewundernswert sind. Auch Tiere, die wir nicht niedlich finden, besitzen wundersame Fähigkeiten. Ein Blutegel muss nur einmal im Jahr Blut von einem Säugetier trinken, das reicht ihm aus, um zu überleben. Eine Ameise ist das stärkste Tier der Welt. Besonders spannend finde ich Affen. Für den Fledermausschutz engagiere ich mich seit vielen Jahren. Ich habe auch eine Fledermauspatenschaft übernommen und versuche durch meine Bücher, Kinder für die Natur und ihre Tierwelt zu begeistern. 

Hast du einen Lieblingsort?

Ich sitze gern an meinem Schreibtisch. Das Schöne an meinem Schreibtisch ist, dass ich in meiner Phantasie überall hinreisen kann. Ich liebe die Natur in Umbrien, in Siebenbürgen und das wasserreiche Brandenburg besonders. Ich bin gern in unserem Garten, in unserem sonnigen Haus,  habe aber auch immer etwas Fernweh nach anderen Ländern und anderen Kulturen. 


Welches sind deine Lieblingsbücher? (max 360 Zeichen)

Derzeit ist es das Buch „Der Gesang der Flusskrebse“ ein Favorit. 

Hast du eine Macke?

Schriftsteller hocken allein und einsam in ihrer Bude und reden manchmal zu sich selbst. 

Verrätst du uns dein Lebensmotto?

Das Leben ist immer für dich. 

Es gibt im Leben schöne und traurige Momente. Und immer steckt darin eine Lernerfahrung. Es liegt an dir, welchen Weg du gehen willst. Aber wenn ich eines gelernt habe dann, das nie etwas Schlechteres nachgekommen ist, sondern immer besser. Somit ist das Leben immer für dich. Du lebst dein Leben vorwärts und verstehst es dann rückwärts.

Welchen Charakter würdest du wählen, wenn du in einem Buch weiterleben müsstest und die freie Wahl hättest?

Pippi Langstrumpf. 


Vielen Dank Dorothea. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
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Heute im Gespräch: Jenny Zeuner

Schaffst Du es Amelie?



Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Jenny Zeuner


Wer bist du?

Mein Name ist Jenny Zeuner und ich wohne im Rhein-Sieg-Kreis. Für alle, die nicht jeden Tag google maps benutzen: Der Rhein-Sieg-Kreis liegt in der Nähe von Bonn. Ich war Grundschullehrerin und bin seit über drei Jahren pensioniert. Somit verfüge ich über recht viel Freizeit und kann mich meinen Hobbys widmen.


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Mein erstes Buch schrieb ich 2020. Durch die Kontaktbeschränkung fühlte ich mich einsam. Da flog mir bei der Gartenarbeit die Idee zu meinem Kinderbuch „Schaffst du es, Amelie?“ zu. Fortan schrieb ich täglich und hatte riesigen Spaß, meine Romanfiguren zu entwickeln.

Worum geht es in deinen Büchern?

Das Frühjahr 2020 wird zu einer gewaltigen Belastung für die Protagonistin Amelie. Die Trennung der Eltern, ein heftiger Streit mit ihrem besten Freund Jakob, die Erkrankung der geliebten Oma, die Schließung der Schulen und der Beginn des Homeschooling stellen das Mädchen vor eine große Herausforderung.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Schon als Kind dachte ich mir Geschichten aus, die ich auf einer alten Adler-Schreibmaschine tippte und sie meinen Freundinnen vorlas. Als ich meine Lehrerinnenausbildung abgeschlossen hatte und keine Stelle fand, schrieb ich meine erste Liebesgeschichte. Sie wurde in der Jugendzeitschrift Bravo veröffentlicht. Ich war mächtig stolz, dass ich mit meinem Text 1500 DM verdient hatte.


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Die Ideen fliegen mir einfach zu. In einer Situation oder in einem Gespräch stelle ich plötzlich fest: Das ist ja interessant. Daraus kann man ein Buch entwickeln.

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Mein Kinderbuch hatte ich in 4 Monaten fertig. Zeitaufwendiger war es, einen Lektor, eine Korrektorin und eine Illustratorin zu finden. Anschließend beschäftigte ich mich mit dem Buchsatz, machte einen Selbstverlag ausfindig und gestaltete meine Website. Zurzeit plane und organisiere ich die Durchführung von Lesungen. 

Wer sind deine Testleser?

Mein Mann liest zum großen Teil meine Texte. Da er sehr kritisch ist, gibt es danach viel zu überarbeiten. Das Kinderbuch habe ich außer meiner Schwester niemandem gezeigt. Sie lieferte mir noch wertvolle Tipps.


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?
Ich lese, schaue mir Filme an, arbeite im Garten und kümmere mich um meine Tiere. Manchmal arbeite ich als Komparsin.

Hast du einen Lieblingsort?

Zweimal war ich im Urlaub auf Island. Das ist eine traumhaft schöne Insel.


Welches sind deine Lieblingsbücher? (max 360 Zeichen)

Seit einiger Zeit lese ich nur noch autobiografische Romane. Da gibt es sehr viele, die mich fesseln. Gerade beendete ich das Buch von Kurt Krömer und lese jetzt die Autobiografie von Sonia Mikich.

Hast du eine Macke?

Ja, sogar viele. Die verrate ich aber nicht, sonst hältst du mich für bescheuert.


Vielen Dank Jenny. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
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Heute im Gespräch: Kathrin Baltzer

Herr Olsen mit dem roten Roller


Ich gehöre zu den glücklichen Erwachsenen, die Arm in Arm mit ihrer Kindheit durch das Leben gehen.


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Kathrin Baltzer


Wer bist du?

Schon in meiner Schulzeit schrieb und illustrierte ich eigene Geschichten. An der Universität Leipzig studierte ich Theaterwissenschaft und vertiefte mich noch mehr in die Welt der Dramaturgie – der Kunst des Erzählens. Seither habe ich verschiedene Märchen für meinen Theaterverein adaptiert und vier Kinderbücher mit eigenen Illustrationen veröffentlicht. Ich gehöre zu den glücklichen Erwachsenen, die Arm in Arm mit ihrer Kindheit durch das Leben gehen – und das ist im Grunde das Wichtigste, was es über mich zu sagen gibt. 


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

2018 »Der zufällig wundersame Nussknacker« Weihnachtsgeschichte
2014 »Herr Olsen mit dem roten Roller« Bilderbuch
2012 »Die verschwundene Pyramide« Buch zum Projekt www.fuenfwortgeschichten.de
2008 »Die Abenteuer von Marlene und Timmy der Ziege«  

Worum geht es in deinen Büchern?

Es gibt keine Grenzen, ob Tiergeschichten, Abenteuer oder Märchen. Wenn mir eine Idee gefällt, arbeite ich sie aus und forme eine Geschichten daraus. 

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Sowie ich Lesen und Schreiben gelernt hatte, habe ich begonnen, eigene Geschichten zu erfinden und bald war mir klar, dass ist der Grund, für den ich auf die Welt gekommen bin. Wie bin ich also zum Schreiben gekommen? Ganz einfach, ich wurde so geboren. 


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Manchmal inspirieren mich andere Bücher. Manchmal ist es nur ein Satz, der etwas in mir auslöst. 

Während meines Projekts www.fuenfwortgeschichten.de konnten mir Kinder ein Jahr lang fünf Worte vorschlagen, die in einer Geschichte vorkommen sollen. Jede Woche hatte ich einen Vorschlag ausgewählt und mir zum Ziel gesetzt, bis zum Sonntag eine Geschichte um diese fünf Worte herum zu veröffentlichen. Das war ganz schön viel Stress aber auch viel Spaß. 

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Das hängt natürlich vom Umfang des Buches ab. Ich denke mir zuerst die Geschichte von Anfang bis Ende gründlich aus und dann bin ich voller Vorfreude darauf, endlich mit dem Schreiben loszulegen. Manchmal dauert das Ausdenken länger als das Schreiben. 

Wer sind deine Testleser?

Meine Freunde und ihre Kinder. 


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?
Familie und Freunde knuddeln, Singen, Theater spielen, Bücher lesen, Filme gucken, Konzerte besuchen. 

Welches ist dein Lieblingstier?

Ich habe einen Faible für Großkatzen: Löwe, Tiger & Co.

Hast du einen Lieblingsort?

My home is my castle. Oder wie Dorothy sagen würde: „Nirgends ist es so schön wie daheim.“ Ich schaue mir gern mit Neugierde die Welt an und komme mit Wonne wieder nach Hause.


Welches sind deine Lieblingsbücher? (max 360 Zeichen)

Immer das, das ich gerade lese. Wenn es spannend und gern etwas schräg und humorvoll ist, hat es mich gewonnen. 

Hast du eine Macke?

Ist es wirklich eine Macke, wenn man in einer Buchhandlung immer direkt auf die Kinderbuchabteilung zusteuert und sich dort am längsten aufhält?

Verrätst du uns dein Lebensmotto?

Familie und gute Freunde sind Gold wert. 

Welchen Charakter würdest du wählen, wenn du in einem Buch weiterleben müsstest und die freie Wahl hättest?

Pooh der Bär. Eine unbeschwerte Kinderwelt mit kleinen Dramen, wie die Suche nach dem Hefalump oder dem letzten Rest im Honigtopf, die sich immer wieder fröhlich auflösen. Na und dann die vielen tollen Freunde, ganz besonders das liebe kleine Ferkel und der kluge Christopher Robin. 


Vielen Dank Kathrin. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
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Heute im Gespräch: Alexandra Wagner

Magi-
sche Welt der Dinge


Alexandra liebt es in Themen einzutauchen und Neues zu entdecken.


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Alexandra Wagner


Wer bist du?

Ich heiße Alexandra Wagner (die meisten nennen mich Alex) und ich bin neugierig und unternehmungslustig. Außerdem bin ich Halbitalierin und ein bisschen herumgekommen (München, Padua, Mailand, Esslingen, Stuttgart, Bukarest, Freiburg, Teneriffa), bevor ich im Landkreis Erding (meiner alten Heimat) mit Mann und Sohn Wurzeln geschlagen habe. Ich liebe die Natur, schwimme, tanze und lache mich gerne kaputt und bewundere Menschen, die andere zum Lachen bringen können. 


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Band 1 meiner Kinderbuchreihe „Magische Welt der Dinge“ ist im Mai 2021 unter dem Titel „Antons geheime Reise mit Paul Pulli“ erschienen. Im Sommer 2022 folgt Band 2, „Das Geheimnis von Henrietta Handy“. Weitere Projekte sind in der Pipeline.

Worum geht es in deinen Büchern?

Die Bücher der Reihe „Magische Welt der Dinge“ vermitteln Kindern Wissen über die Entstehung der Dinge unseres Alltags und welche Auswirkungen deren Herstellung und unser Konsum auf die Umwelt haben. Das alles verpacke ich aber als actionreiche Superhelden-Geschichte. Es geht um Nachhaltigkeit, Wertschätzung, Spaß und Freundschaft.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe schon mein Leben lang und für mein Leben gerne. Deswegen habe ich das Schreiben zu meinem Beruf gemacht und arbeite seit über 20 Jahren im redaktionellen Bereich, aktuell als Content-Redakteurin für Websites und Blogs von Unternehmen. Im Rahmen eines Kundenprojektes verfasste ich eine Kurzgeschichte und wurde von der zuständigen Illustratorin gefragt, ob ich auch Kinderbuchautorin sei. Diese Frage in Kombination mit der Buchidee und meiner generellen Freude daran, Neues auszuprobieren, hat mich zum Schreiben von Kinderbüchern gebracht. 


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Ich gehe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und stelle mir gerne Fragen. 

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Schwierige Frage, denn an einem Buch arbeite ich ja nicht allein, sondern das Buch geht auch durch ein Lektorat, Korrektorat, Illustration und in den Druck. Von der ersten Idee bis zur Erscheinung im Buchhandel hat es bei meinen aktuellen Büchern bisher immer zwischen acht und 13 Monaten gedauert.

Wer sind deine Testleser?

Mein Sohn, Freunde, Familie, Buchbuddys und „Fans“ sowie Menschen, die sich als TestleserInnen bei mir bewerben. 


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?

Texten für Kunden, Familienzeit genießen, Sport, mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen. Ihr wisst, warum 😉

Welches ist dein Lieblingstier?

Schildkröten: Diese Tiere bringt scheinbar nichts aus der Ruhe und sie leben sehr lange. 

Hast du einen Lieblingsort?

Ja. Welcher das ist, hängt vom Wetter ab 😉


Welches sind deine Lieblingsbücher? (max 360 Zeichen)

Soll ich die hier wirklich auflisten?

Hast du eine Macke?

Ich liebe Bärlauchpesto und esse es auch vor dem Schlafen gehen… entsprechender Mundgeruch trotz Zähne putzen inklusive.

Verrätst du uns dein Lebensmotto?

Fragen, Herausforderungen und Veränderungen machen das Leben spannend. Also auf ins nächste Abenteuer. 

Welchen Charakter würdest du wählen, wenn du in einem Buch weiterleben müsstest und die freie Wahl hättest?

Anton aus der „Magischen Welt der Dinge“, denn er lebt glücklich bei seiner Familie und kann gleichzeitig außergewöhnliche Abenteuer mit coolen Superhelden erleben.


Vielen Dank Alex. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
Mehr Infos unter: www.kirchbergerkinderliteraturtage.com


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Heute im Gespräch: Fabulino Verlag

Kobold Chemikus, Hase Physikus und die Zaubermünze


Verbindet die Welt der Fabeln mit der Welt der Forschung.


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Diana Wischang


Wer bist du?

Ich bin Diana, dreifache Mama und Chemikerin. Aufgewachsen im schönen Pfälzer Wald und mittlerweile glückliche Rheinhessin. Aus der Liebe meiner Kinder Bücher zu lesen und Experimente durchzuführen, habe ich Ende 2018 den Eigenverlag „fabulino“ gegründet.


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Mein erstes Buch „Kobold Chemikus, Hase Physikus und die Zaubermünze“ habe ich gemeinsam mit meinem Mann veröffentlicht. Seitdem sind weitere 4 Bücher bzw. Buchprojekte entstanden, darunter auch das erste Laborjournal für Kinder „Meine Experimente“, das den Ideenwettbewerb RLP Regionalpreis Mainz gewonnen hat.

Worum geht es in deinen Büchern?

Mit unseren interaktiven Kinderbüchern zum Lesen und Experimentieren lernen Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter spielerisch die Naturgesetze kennen.

Durch fabelhafte Geschichten und die aktive Auseinandersetzung, wird das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt und die wissenschaftliche Herangehensweise einer Versuchsdurchführung verinnerlicht.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Durch Zufall. Ich gehöre nicht zu den Menschen, deren Traum es schon immer war ein Buch zu schreiben oder die in ihrer Kindheit Bücher verschlungen haben, mit Ausnahme von Harry Potter;-) Meine Kinder lieben es Experimente durchzuführen und Bücher vorgelesen zu bekommen. Ich habe dann versucht ein Buch zu finden, das beides miteinander verbindet. Da ich nicht fündig wurde, haben mein Mann und ich es selbst in die Hand genommen und fabelhafte Geschichten verfasst, in die Experimente integriert sind.


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Die größte Inspirationsquelle für mich sind meine Kinder. Ich experimentiere häufig mit ihnen in der heimischen Küche, während mir die ersten Ideen zu einem neuen Projekt in den Sinn kommen. Die Ideen wachsen dann im Alltag weiter, ohne dass ich mich gezielt an einen Schreibtisch setze. Ich schnappe Beobachtungen auf und ertappe mich häufig bei kleinen Tagträumen.

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Das kommt darauf an, ob ich „nur“ schreibe, oder das Projekt auch graphisch aufbereite oder sogar selbst illustriere. Im Durchschnitt würde ich sagen ein ¾ Jahr, sofern natürlich in der Familie und auch in meinem Hauptberuf alles „normal“ läuft☺

Wer sind deine Testleser?

Kinder, denn für sie mache ich die Bücher und von ihnen erhält man grundsätzlich die knallharte Wahrheit. Erst im zweiten Schritt kommen dann befreundete Eltern dazu, von denen ich konstruktive Kritik erhalte.


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?

Als Laborleiterin in der chemischen Industrie arbeiten und Zeit mit meiner Familie verbringen.

Welches ist dein Lieblingstier?

Im Prinzip sind es zwei: Pferde, da ich auf einem Reiterhof groß geworden bin und Katzen, weil sie einfach nur das machen wozu sie Lust haben☺

Hast du einen Lieblingsort?

Ich liebe es im Pfälzer Wald spazieren zu gehen, die Geräusche wahrzunehmen und dabei frische Luft einzuatmen.


Welches sind deine Lieblingsbücher? (max 360 Zeichen)

„Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón
und für Kinder „Ein Löwe in der Bibliothek“ von Michelle Knudsen

Hast du eine Macke?

Mein Aufräumwahn in der Früh, der keine Sonn- und Feiertage kennt.

Verrätst du uns dein Lebensmotto?

„Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Albert Schweitzer

Welchen Charakter würdest du wählen, wenn du in einem Buch weiterleben müsstest und die freie Wahl hättest?

Ein Zauberer, dann hätte ich immer die Möglichkeit tolle Abenteuer zu erleben. Zudem könnte ich allen Leuten den Alltag versüßen.


Vielen Dank Diana. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
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Heute im Gespräch: Anna Sohn

Mona findet die Schätze des Lebens


Man kann alles schaffen, was
man wirklich will.


Fragen an die Autoren

Heute im Gespräch: Anna Sohn


Wer bist du?

Mein Name ist Anna Sohn und ich habe mein erstes Kinderbuch mit dem Titel „Mona findet die Schätze des Lebens“ verfasst. 

Ich kann es kaum mit Worten beschreiben, wie unglaublich schön das Gefühl ist, mein Buch in den Händen zu halten und es raus in die Welt geben zu können.  

Ich möchte mein ganzes Potenzial entfalten und anderen Menschen dabei helfen, ihren eigenen Weg zu finden – so bin ich irgendwann zum Schreiben gekommen.  


Welche Bücher hast du veröffentlicht?

Mein Kinderbuch heißt Mona findet die Schätze des Lebens und hat
die ISBN: 978-3-9823814-0-4. 

Anfangs war es als reines Kinderbuch gedacht, doch beim Schreiben habe ich immer deutlicher gemerkt, für wen ich eigentlich schreibe: Das Buch richtet sich nämlich nicht nur an Kinder, sondern vielmehr auch an Erwachsene – im Grunde an alle, die wie ich selbst noch auf der Suche sind, die mit offenen Augen durchs Leben gehen und aus Kindersicht einen anderen Blickwinkel auf die Dinge bekommen wollen. Ich möchte damit Sinn stiften und eine Art Lebenshilfe für groß und klein bieten. 

Worum geht es in deinen Büchern?

In 12 kleinen Geschichten erkundet die Grundschülerin Mona die Welt um sie herum. Sie ist aufgeweckt, neugierig, fröhlich und liebt es, Geschichten zu hören. 

Monas großes Vorbild, ihre Lehrerin Frau Wunder, ist selbstbewusst, zufrieden mit sich selbst und gibt nichts darauf, was andere von ihr halten. Eines Tages erhält ihre Klasse die Hausaufgabe fünf „Zutaten“ zu finden, die „die Würze des Lebens“ darstellen: Die Kinder sollen aufschreiben, was sie in ihrem Leben erreichen wollen. Und schon begibt sich Mona auf die Suche nach ihren eigenen fünf Zutaten, wobei sie sich von den Menschen um sie herum inspirieren lässt.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich wusste sofort, dass ich mich hier zuhause fühlen würde, denn Impulse zur mentalen Entfaltung zu geben, ist genau das, was ich mit meinem Buch bezwecke. Ich will zum Nachdenken anregen und anderen dabei helfen, ihren ganz eigenen, persönlichen Schatz im Leben zu finden. In Zeiten wie diesen, die geprägt sind von Angst, Ungewissheit und Unsicherheit, finde ich es wichtiger denn je.  

Ich möchte, dass alle Kinder, die mein Buch lesen, ihre ganz persönlichen fünf Zutaten finden. Allen Erwachsen wünsche ich ein Erwachen im Sinne von “was wirklich wichtig ist im Leben” und ganz viel Mut euren eigenen Weg zu finden und ihn zu gehen.


Woher nimmst du die Ideen von deinen Büchern?

Mein größter Motivationstreiber ist es, dass ich mir als Kind selbst so ein Buch gewünscht hätte. Meine Vision ist es, Liebe in die Herzen meiner Leser*innen zu bringen. Einen bewussteren Zugang zu seinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen schaffen. Achtsamkeit lernen und sich selbst zu vertrauen. All das möchte ich den Kindern mit meinem Buch auf den Weg geben. Deshalb kommt ganz viel Motivation und viele Ideen einfach aus meinem Innersten. 

Weitere Ideen bekomme ich auch durch den Austausch mit Autor*innen und Freunden, durch Rezensionen und Feedback zu meinem Buch. Ich bin sehr offen und entwickle mich gerne weiter, von daher habe ich viel Input auch im Außen, durch Bücher, Seminare, Podcast und persönliche Treffen. Meine besten Ideen kommen, wenn ich in der Natur bin oder völlige Ruhe habe ohne Stress und wirklich entspannt bin.

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Für mein erstes Buch habe ich rund ein Jahr gebraucht. Der Schreibprozess verlief wie im Fluss und hat mir viel Spaß gemacht. Als ich mich dann entschlossen habe, einen eigenen Verlag zu gründen gab es viel zu tun, von Anmeldungen bis hin Dienstleister zu suchen. Da ich alle Schritte die ein Verlag macht, selbst gemacht habe. Ich habe eine wundervolle Lektorin und Illustratorin gefunden und hatte viel Freunde in der Zusammenarbeit. Bis das Buch dann gedruckt wurde verging ca. ein Jahr. Ich denke beim nächsten Buch geht es viel schneller, da ich nun meine Dienstleister gefunden haben und mein Verlag gegründet ist.

Wer sind deine Testleser?

In erster Linie mein persönliches Umfeld wie meine Familie, mein Mann und natürlich meine beste Freundin sowie gute Freunde. Parallel wird mein Buch auch von anderen Kinderbuchautor*innen, Coaches, Lektoren und Literaturwissenschaftler*innen gelesen, um ein ganzheitliches Feedback auf persönlicher, inhaltlicher und literarischer Ebene zu bekommen. 


Was machst du, wenn du gerade kein Buch schreibst?
Man findet mich entweder mit einem Buch am Meer, beim Yoga. In der Natur, beim Wandern oder auf einem Seminar zur Persönlichkeitsentwicklung. In meinem Alltag verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie. Oder ich halte Lesungen an Grundschulen bei denen mir immer das Herz aufgeht, da die Zeit mit Kindern so dankbar, inspirierend und ehrlich ist. 

Welches ist dein Lieblingstier?

Das ist schwer zu beantworten da dies auch wechselt. Vor ein paar Jahren war ich mit Delfinen schwimmen und ich würde sagen, dass war einer meiner schönsten Momente im Leben. Delfine sind so zutraulich, neugierig, beschützend und voller Leichtigkeit. 

Hast du einen Lieblingsort?

Das Meer! Ganz egal wo. Ich bin schon viel gereist und es gibt in jeder Stadt in jedem Land einen Ort, wo man sich so richtig wohlfühlen kann. Am Meer komme ich immer besonders gut zur Ruhe, da ich die Weite des Ozeans so faszinierend finde und dort immer mein grenzenloses Potenzial sehe, sowie das aller Menschen. Es gibt keine Beschränkungen, es ist gefühlt unendlich weit. Die einzige Beschränkung findet bei uns im Kopf statt.


Welches sind deine Lieblingsbücher? (max 360 Zeichen)

Das Cafe am Rande der Welt von John Strelecky. 
Vielleicht von Kobi Yamada
The Work von Byron Katie und dazu die das Kinderbuch Tiger-Tiger, ist es wahr? 
Ich bin das Licht von Neale D Walsch 
Ich könnte diese Liste ewig fortführen, da ich schon so viele Bücher gelesen habe und schön finde. Das wird nie aufhören. Meine Leseliste ist noch lang. 

Hast du eine Macke?

Na klar, wer nicht? Ich würde sagen, dass ich gerade lerne, nicht immer von mir aus zu gehen. Jeder Mensch ist einzigartig und hat seine eigene Wahrheit. Von daher haben immer beide recht. Es gibt kein richtig oder falsch, es gibt immer eine Entscheidung und wenn du deine Verantwortung für dein Leben selbst in die Hand nimmst, kannst du der Welt das größte Geschenk machen. Du kannst so unglaublich Powerful sein, denn alles steckt bereits in dir.

Verrätst du uns dein Lebensmotto?

Das Leben ist immer für dich. 

Es gibt im Leben schöne und traurige Momente. Und immer steckt darin eine Lernerfahrung. Es liegt an dir, welchen Weg du gehen willst. Aber wenn ich eines gelernt habe dann, das nie etwas Schlechteres nachgekommen ist, sondern immer besser. Somit ist das Leben immer für dich. Du lebst dein Leben vorwärts und verstehst es dann rückwärts.

Welchen Charakter würdest du wählen, wenn du in einem Buch weiterleben müsstest und die freie Wahl hättest?

Ich wäre gerne Mona aus meinem Buch. Mona ist völlig frei, neugierig aufs Leben und immer interessiert daran sich weiterzuentwickeln. Einfach Leben im Hier und Jetzt und Spaß haben und dabei seinen eigenen Weg zu gehen, egal was anderen denken oder erwarten. Die kleine Mona ist ein super Vorbild.


Vielen Dank Anna. Wir freuen uns auf die Kirchberger-Kinderliteraturtage und das wunderbare Wochenende mit unseren 24 Autoren.
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